Über den Verein
Zweck des Vereins ist in selbstloser Tätigkeit die Erstellung,
Sammlung und Verbreitung des Wissens über Medienwirkungsforschung.
Dadurch soll der Kinder- und Jugendmedienschutz auf der Grundlage des
Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, der
EU-Kinderrechtskonvention und der UNO-Charta für Kinderrechte gefördert
werden. Darüber hinaus umfasst der Vereinszweck die Aufklärung über
Medieneinflüsse in der Gesellschaft.
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1. Vorsitzender: |
Kontakt per e-Mail:
huber.paedpsy(at)uni-tuebingen.de helmut.lukesch(at)psychologie.uni-regensburg.de Sie möchten beitreten? Klicken Sie bitte auf "Antragsformular", drucken Sie es aus und senden Sie Ihren Antrag an die Schriftführerin.
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Aktuelles
| Kongress über Spielsucht für Schüler und Lehrer | Im Rahmen des Deutschen Suchtkongresses 2010 vom 22.-25.09.2010 findet am 24.9.2010
erstmals ein Schüler- und Lehrerkongress statt. Schüler/innen und Lehrer/innen können mit den
Experten über Ursachen, Verlauf und Therapie von Suchterkrankungen zu diskutieren. Neben Abhängigkeit
z. B. von Nikotin oder Alkohol kommen auch die sogenannten "Neuen Süchte", wie beispielsweise die
exzessive und abhängige Nutzung des Internets und von Computerspielen zue Sprache. > mehr |
| n-tv: "Profi-Gamer sind Wracks" | Nach einer Mitteilung von n-tv hat das sportwissenschaftliche Institut der Universität
von Essex Profi-Gamer auf ihre körperliche Verfassung untersucht und sie unter diesem Aspekt
mit Kettenrauchern jenseits der 60 verglichen. > mehr |
| Münchner Erklärung zur Medienpolitik | Auf der Jahreshauptversammlung am 18.02.2010 verabschiedete der Verein "Mediengewalt" eine Erklärung, in der die Politik aufgefordert wird, mit Hinweisen auf die Notwendigkeit von Medienerziehung nicht von notwendigen Maßnahmen gegen Brutalität und Gräuel in elek- tronischen Spielen abzulenken. Insbesondere werden Belege für die These gefordert, wonach frühzeitige Heranführung an elektronische Medien mögliche Entwicklungsschäden durch Mediengewalt verhindere. > mehr |
| Solidaritätserklärung für Christian Berg | Der Verein "Mediengewalt" beschloss auf der Jahreshauptversammlung am 18.02.2010, sich mit Christian Berg solidarisch zu erklären. Der Künstler aus Cuxhaven hatte auf Grund seiner Forderung nach einem Verbot von Kriegs- und Verbrechensspielen Morddrohungen erhalten. > mehr |
| Resolution des Vereins Sichtwechsel e.V. zum Problem der Mediatisierung von Kindheit |
Die wissenschaftlich relevanten Forschungsergebnisse haben deutlich gemacht: In Bezug auf das audiovisuelle Medienangebot in Deutschland muss dringend gehandelt werden, wenn man der Verantwortung gegenüber den Heranwachsenden gerecht werden will. > mehr |
| Kriegsspiele im Amnesty Journal | Unter der Überschrift "Jeder wird zur Kampfmaschine" druckte das Amnesty Journal in der Ausgabe vom Februar 2010 einen Beitrag eines Journalisten ab, der mit keinem Wort auf das zentrale Problem in der Diskussion über diese Spiele eingeht, dass nämlich fortgesetztes stundenlanges, oft unfassbar brutales Handeln in Kriegs- und Verbrechensszenarien die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bis hin zur Sucht gefährden kann. > Reaktion von R. Fromm > Reaktion von G. & I. Huber |
| Positionen deutscher Ministerien zum Schutz der Jugend vor Kriegs- und Verbrechensspielen |
Der Verein "Mediengewalt" hat sich in einer Studie mit Details des Prüfvorgangs der USK befasst und anschließend die für Jugendschutz zuständigen deutschen Ministerien zu den offensichtlichen Schwachstellen im Prozess befragt. Die Antworten wurden unter Einbezug des mehrfach von den Ministerien zitierten Gutachtens des Hans-Bredow-Instituts zum Status des Jugendmedienschutzes ausgewertet. > mehr |
| Call of Duty - Modern Warfare 2 und seine Nutzung durch Schüler des 9. Schuljahrs |
In dieser Nutzungsstudie von Dr. Rudolf H. Weiß werden auch längsschnittliche Vergleiche mit den Befunden der Studie zur Nutzung von GTA IV durch die gleichen Schüler/innen dargestelltund kritische Folgerungen für die Wirksamkeit des Jugendschutzes in Deutschland gezogen. > mehr |
| Zur Kritik Fergusons an der Längsschnittstudie von Hopf, Huber und Weiß (2008) |
Von interessierten Kreisen wurde bei Ferguson eine kritische Stellungnahmen zur Untersuchung "Media Violence and Youth Violence. A 2-Year Longitudinal Study" von Hopf, Huber und Weiß (publiziert 2008 im Journal of Media Psychology) eingeholt und als Teil von PR-Maßnahmen in der Gamer-Szene verbreitet. Die drei Autoren der Längsschnittstudie haben dazu eine Stellungnahme geschrieben. > mehr |
Links
| Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden | Die Stiftung gegen Gewalt an Schulen wurde am 18. November 2009 in Winnenden
gegründet und ist unter dem Namen "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden -
Stiftung gegen Gewalt an Schulen" eingetragen. > LINK |
| Institut für Medienverantwortung | Medien vermitteln uns Wissen und strukturieren gleichzeitig unsere Vorstellungen
von der Welt. Ein verantwortlicher Umgang mit Medien wird darum immer wichtiger für eine
funktionierende Demokratie in einer sich globalisierenden Welt. > LINK |
| Verein Sichtwechsel e.V. |
Im Verein haben sich Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen, die über die heutige
Medienlandschaft besorgt sind. Sie stellen sich die Aufgabe, die öffentliche Meinung für die
notwendige Veränderung des Medienangebotes zu sensibilisieren, damit grundlegend etwas
gegen die gehäufte Darstellung von Gewalt in den Medien unternommen werden kann. > LINK |
Selbsthilfeportal aktiv-gegen-mediensucht.de |
AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT will über betroffene Angehörige, ehemalige Betroffene, Fachleute und Motivierte
eine Lobby schaffen, um der veröffentlichten Meinung, eine tägliche, stundenlange Nutzung von elektronischen
Medien sei völlig normal und sogar notwendig, zu widersprechen. Der Punkt, an dem die Schwelle zur Sucht
überschritten wird, wird oft viel zu spät erkannt. AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT bietet mit seinem Netzwerk für Ratsuchende
Mediensüchtigen und deren Angehörigen und Freunden Unterstützung an, um die Suche nach Hilfsstellen zu erleichtern. Darüber
hinaus will AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT klare Forderungen an die Politiker stellen. > LINK |
Elterninitiative "rollenspielsucht.de" |
www.rollenspielsucht.de ist eine Initiative betroffener Eltern. Diese schildern, wie ihr
Sohn dem Onlinespiel "World of Warcraft" innerhalb von nicht einmal zwei Jahren verfallen ist.
Er bricht sein Studium ab, verliert sämtliche sozialen Kontakte und lässt seine Wohnung
verwahrlosen, weil die virtuelle Welt wichtiger geworden ist als das wirkliche Leben.
Zu diesem Thema wurden viele Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen,
sowohl für alle diejenigen, die sich (prophylaktisch) über dieses zunehmend wichtiger werdende
Thema informieren wollen, als auch für Betroffene (geschätzte 2 Millionen -Tendenz steigend) und
deren Angehörige. Lesen Sie bitte weiter beim Selbsthilfeportal der Elterninitiative. > LINK |